Die Wiederentdeckung einer uralten Volksmedizin.

Hanf kam viele Jahrtausende lang im natürlichen Nahrungskreislauf vor. Dieses Naturprodukt wurde großflächig angebaut und fand Verwendung bei den täglichen Lebensmitteln, in der Medizin, als Rohstoff für das Handwerk und in vielen anderen Lebensbereichen.
So wurde zum Beispiel früher in Indien Hanf mit Reis und Milch vermengt und als tägliche Nahrung aufgenommen. Ebenso versorgte sich das Weidevieh ausreichend mit den notwendigen Inhaltsstoffen, welche wiederum beim Verzehr von diesem hochwertigen Fleisch von uns Menschen aufgenommen wurde.
Hanf war auch das Basismittel für 80% der medizinischen Heilmittel in Apotheken.

Doch in den 1920iger-Jahren wurde auf Drängen einiger Konzerne – vielleicht waren es sogar welche aus der Pharmaindustrie – die Steuern auf Hanf nach und nach erhöht, sodass um 1930 Hanf fast komplett aus der landwirtschaftlichen Produktion verschwand. Es rechnete sich einfach nicht mehr diese hilfreiche Wirkpflanze anzubauen.

Entwicklungen in der Neuzeit.

In den 1990iger-Jahren begann dann die intensive Forschung rund um das Thema Hanf und seine Inhaltsstoffe. THC, CBD und andere pflanzliche Inhaltsstoffe werden nun auf die medizinische Wirkung hin geprüft. Auch hochrangige Universitäten in Europa widmen sich intensiv diesem Thema. So hat zum Beispiel kürzlich die Uniklinik Rostock (D) ein interessantes Experiment über Krebszellen & CBD durchgeführt (siehe Video).

Die Volksgesundheit ist heute in aller Munde.
CBD-Produkte auf Hanfbasis (ohne THC) sind in Österreich legal zu erwerben. Vor kurzem, im Oktober 2018, wurde Hanf in Kanada wieder vollkommen legalisiert – samt THC.
So bleibt zu hoffen, dass auch hierzulande der Hausverstand in Bezug auf die Gesundheit des Menschen siegt und Hanf in den Haushalten verstärkt Einzug nimmt.